Voluntario Global ist eine zivigesellschaftliche Vereinigung mit sozialem Hintergrund. Wir fördern die Aus- und Weiterbildung von Menschen und Organisationen, um deren Lebensumstände nachhaltig zu verbessern und persönliche Ziele zu unterstützen.
In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen sozialen Institutionen versuchen wir die sozialen Missständen in Staat und Gesellschaft zu beseitigen. Wir setzen uns für verbesserte Bildungsmöglichkeiten, Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten für Jugendliche ein. Wir möchten ihnen eine Perspektive geben, sie in ihrer Ausbildung unterstützen, damit sie Verantwortung in der Gesellschaft und Politik wahrnehmen können.
Bildung und politscher Aktivismus sind für uns die Instrumente, die eine aktive Bürgerbeteiligung und tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft bewirken.
Voluntario Global arbeitet mit Freiwilligen aus aller Welt zusammen. Sie helfen uns bei unserer Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den einzelnen Zentren und Institutionen.
Jeder einzelne unserer Freiwilligen aus der Gegenwart und Vergangenheit, unsere Koordinatoren und Jugendlichen sowie jedes Gemeindezentrum und jede soziale Einrichtung mit denen wir zusammenarbeiten.
Die einzelnen Zentren und Institutionen stellen jeweils einen Programmkoordinator, der die Freiwilligen während ihres Aufenthalts begleitet und bei deren Integration in die Projekte hilft. Die Programmkoordinatoren halten Rücksprache mit den Koordinatoren der anderen Organisationen und dem Koordinatorenteam von Voluntario Global. Somit binden wir unterschiedliche Organisationen mit unterschiedlichen Kompetenzen in eine netzwerkartige Zusammenarbeit ein.
Soziale Organisationen: Sie haben spezifische Bedürfnisse, für die sie eintreten und mit anderen sozialen Organisationen teilen. Sie haben ebenso eine enge Beziehung zu dem Gebiet oder der Region, in der sie sich etabliert haben. So können wir zwischen Organisationen unterscheiden, die die Bedürfnisse der indigenen Bevölkerung vertreten, die der Campesinos (Bauern) und die der sozial Benachteiligten in den Armenvierteln der lateinamerikanischen Metropolen. Die Gruppen haben eines gemeinsam: das Land auf dem sie leben, gehört ihnen nicht, aber sie gehören zu diesem Land aufgrund ihrer familiären Bindung sowie Kultur und Bräuchen, die sie hier ausleben.
Basisdemokratische Organisationen: Diese haben sich in den Elendsvierteln vieler Großstädte Lateinamerikas in der Nähe der politischen Machtzentren und des Reichtums herausgebildet. Die Viertel, in denen sie tätig sind, haben oft die gleichen Eigenschaften und teilen dieselben sozialen Problemen: fehlende Anschlüsse und Trinkwasserversorgung, prekäre Wohnsituation, schlechte Gesundheitsfürsorge und mangelndes Bildungswesen. Die lateinamerikanische Gesellschaft ist tief gespalten und die Organisationen befinden sich in einem permanenten Kampf um soziale Gerechtigkeit.
"Fábricas recuperadas" - ehemals verlassene Arbeiterfabriken, die sich zu Kooperativen entwickelt haben: Nach der Wirtschaftskrise von 2001 begann die Bevölkerung sich spontan in Volksversammlungen zusammenzuschließen. Sie suchten nach kreativen Lösungen, um das Land wieder aufzubauen. Die ehemals von insolventen Unternehmen verlassenen Fabriken wurden von den Arbeitern übernommen und in Eigenregie weitergeführt.
Die Krise in Argentinien 2001 Schulden und eine neoliberale Wirtschaftspolitik treiben Argentinien 2001 ins Chaos. Die Krise wirkte sich stark auf die argentinsiche Wirtschaft, das Sozialwesen und den Arbeitsmarkt aus. Die Jahre der Privatisierung staatlicher Unternehmen, die Abwertung des argentinischen Peso und der Verfall der nationalen Industrie, hinterlassen eine verarmte arbeitslose Mittelschicht und eine noch ärmere Unterschicht, am Rande der totalen Verzweiflung. Kurz nach der verheerenden Wirtschaftskrise, begann sich die Gesellschaft spontan in Volksversammlungen zusammen zu schließen, um Lösungswege für die sozialen Probleme und Bedürfnisse herauszuarbeiten.
ALTERNATIVE LÖSUNGSWEGE: Alternativen zur Arbeitslosigkeit stellen die zahlreichen Arbeiterkooperativen dar, die sich nach der Krise herauskristallisiert haben. In Eigenregie führen sie die von einst insolventen Unternehmen verlassen Fabriken. Teil der Lösung sind auch die basisdemokratischen Organisationen, die sich in den einzelnen Kooperativen herausgebildet haben.
ARGENTINIEN HEUTE: Argentinien hat sich von damals erholt und es geschafft seine Autonomie wieder zu erlangen. Nun wird für eine bessere und gerechtere Zukunft gearbeitet.
Sara, USA. Während meiner Freiwilligenarbeit im Gesundheitszentrum habe ich viele tolle Sachen erlebt. Außerdem habe ich praktische Erfahrung im Gesundheitswesen sammeln können, die meine berufliche Zukunft entscheidend beeinflußen werden. Weiterlesen...
Andrea, Kanada. Ich hatte eine unbeschreibliche Zeit in La Quiaca. Die Arbeit mit den Kindern und den Einheimischen hat mich sehr geprägt. Das Projekt in La Quiaca ist der beste Weg, sich in die argentinische Kultur zu integrieren und die Sprache zu praktizieren. Weiterlesen...
Madeleine, Norwegen. Ich war überrascht darüber, wie schnell ich mich als Mitglied des Gemeindezentrums gefühlt habe. Dank der Koordinatoren und Kinder habe ich mich bestens in das Projekt integrieren können. Weiterlesen...
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